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Pflegeversicherung

Schon heute kann die gesetzliche Pflegeversicherung die tatsächlichen Kosten der Pflege nicht mehr vollumfänglich tragen. Durch die gesellschaftliche Veränderungen, eine durchschnittlich immer älter werdende Bevölkerung scheint diese Entwicklung unumkehrbar. Die Schere zwischen eigenem Rentenanspruch und Kosten für eventuelle Pflegeleistungen wird zukünftig vermutlich noch größer werden. Eine rechtzeitige Vorsorge verhilft zu einem besseren Auskommen im Alter.

Gesetzliche Pflegeversicherung: Eine Bilanz

Innerhalb der gesetzlichen Pflegeversicherung wird in Pflegestufen unterschieden. Die Statistik weist eine häusliche und eine stationäre Pflege aus. Zurzeit werden rund 1,26 Mio. Menschen zu Hause betreut und beziehen Pflegegeld aus der gesetzlichen Pflegeversicherung.

Für die 700.000 Personen der Pflegestufe I bedeutet das eine monatliche Unterstützung von 205 Euro Pflegegeld oder Sachleistungen im Wert von bis zu 384 Euro. Für Personen der Pflegestufe II gewährt die Pflegeversicherung Unterstützung in der Höhe von monatlich 410 Euro Pflegegeld oder Sachleistungen bis zu 921 Euro. Die ca. 127.000 schwerstpflegebedürftigen der Pflegestufe III haben einen Anspruch auf 665 Euro Pflegegeld oder aber Sachleistungen von bis zu 1.432 Euro im Monat, Härtefälle können mit bis zu 1.918 Euro pro Monat Unterstützung von der gesetzlichen Pflegeversicherung rechnen.

 

Etwa 600.000 Pflegebedürftige werden in Einrichtungen durch stationäre Pflege versorgt, als Angehörige der gesetzlichen Pflegeversicherung stehen Ihnen die gleichen Leistungen aus der Pflegeversicherung zu, wie Personen der häuslichen Pflege. In der Pflegestufe III bedeutet das 665 Euro Pflegegeld pro Monat. Bereits heute übersteigen die Leistungen aus der Pflegeversicherung die tatsächlichen Kosten, Durchschnittskalkulationen gehen von einer monatlichen Kostenbelastung von rund 3.300 Euro für eine pflegebedürftige Person aus. Diese Kosten sind aus der gesetzlichen Pflegeversicherung heute und vermutlich auch in der Zukunft nicht zu bestreiten. Angesichts stagnierender Rentenhöhen und allgemein steigenden Kosten scheint der Bedarf einer zusätzlichen finanziellen Absicherung rasch größer zu werden.


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